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Genchip Eierstockkrebs Print
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Die ausgeprägte Individualität der Tumorerkrankungen lässt sich am besten durch globale Untersuchungsverfahren analysieren. Genexpressionsarrays (Genchips) sind das aktuellste Werkzeug hierzu. Mit dem von uns verwendeten Agilent 44K Microarray wird die Aktivität aller etwa 20.000 bis 25.000 Gene eines Tumors parallel erfasst. Damit bieten diese Microarrays in einzigartiger Weise die Möglichkeit einen kompletten Fingerabdruck des Tumors zu erstellen, mit dem sich verschiedene klinisch relevante Fragestellungen simultan beantworten lassen.

Die für Therapie und Prognose wichtige molekulare Phänotypisierung von Brustkrebs basiert z. B. auf solchen Microarray-Profilen. So lässt sich das Ansprechverhalten eines individuellen Tumors auf Chemotherapie oder endokrine Therapien aus dem Aktivitätsmuster verschiedener Gene (Gensignaturen) vorhersagen. Dabei verwenden wir für unsere Berechnungen z. B. bei Brustkrebs zur Zeit etwa 100 eigene und veröffentlichte Gensignaturen (Metagene), die insgesamt aus der Aktivität von tausenden individuellen Genen bestehen.

Sie erhalten nach Abschluss der Untersuchungen ein ausführliches Gutachten und eine CD mit einer Excel-Datei der Aktivität aller Gene Ihres Tumors.

Testvoraussetzung: Optimal für die Genchipuntersuchungen ist tiefgefrorenes Tumorgewebe. Inzwischen können die Untersuchungen auch an routinemäßig hergestellten Formalin-fixierten Paraffin-eingebetteten (FFPE) Gewebeblöckchen durchgeführt werden. FFPE-Tumorgewebe wird üblicherweise 10 Jahre in den Instituten für Pathologie aufbewahrt, von denen die Krebsdiagnose gestellt worden ist. Minimale Gewebemengen (z. B. Nadelbiopsien) reichen für die Genchipuntersuchungen aus. Auch maligne Pleuraergüsse oder Ascites (Ergüsse aus dem Bauchbereich) sind für die Testung geeignet.

Testdauer: Das Testergebnis liegt in der Regel in einer Woche vor.

Logistik: Die Vorlaufzeit für den Transport von tiefgefrorenen Geweben, Material aus Pleuraergüssen oder Ascites beträgt bundesweit mindestens 24 Stunden vor einem geplanten Eingriff. FFPE-Blöcke werden von uns bei dem jeweiligen Institut für Pathologie angefordert. Ein Anruf genügt (Festnetz: 0211 913 12 220 oder Mobil/Hotline: 0171 784 989 4). Wir kümmern uns dann um die gesamte Logistik.